Umkehrosmose
Das Umkehrosmose Wasserfilter Verfahren ist vor über 60 Jahren erfunden
worden, unter anderem auch um technische Anlagen vor Kesselstein zu
schützen. Basis ist eine Membran, wie sie in der Natur sehr häufig
vorkommt. Befinden sich auf beiden Seiten der Membran Flüssigkeiten mit
unterschiedlich hoher Menge an gelösten Salzen, so sorgt der osmotische
Druck für den Ausgleich der Salzkonzentration in dem reines Wasser aus
der reineren Seite in die unreinere fließt.
Bei der Umkehrosmose drückt man Leitungswasser gegen eine solche
Membran. Durch die extrem kleinen Poren gelangen nur Wassermoleküle
hindurch.
Die Membrane wird automatisch ständig gespült, damit die Poren nicht
verstopfen. Das sog. Konzentrat wird ins Abwasser geleitet. Es kommen
etwas drei Teile Abwasser auf einen Teil Reinwasser. Die Bevorratung
erfolgt meist in einem Vorratstank.
Inzwischen gibt es Kleingeräte für den Haushalt, deren Preis teilweise
unter 200 Euro beträgt. Meist ist jedoch hier die Membrane nicht von so
hoher Qualität, wie bei teureren Anlagen. Der Preis einer Umkehrosmose
Anlage ist auch abhängig von der Leistung je Stunde.
Nachteile der Umkehrosmose:
Viel „Abwasser“ und ein PH-Wert, der deutlich unter 7,0 liegt, also im
„sauren“ Bereich liegt. Außerdem ist im Vorratstank je nach Lagerdauer
des Wassers die Gefahr der Verkeimung gegeben. Bei der neuen Generation
von Umkehrosmoseanlagen wurde deshalb schon auf einen Vorratstank
verzichtet. Diese Geräte bezeichnet man als „Direkt flow“
Umkehrosmoseanlagen.
Vorteile:
Sehr reines Wasser